Hund bellt andere Hunde an
Was in dem Moment passiert
Ohne Leine würde Ihr Hund einen Bogen laufen, stehen bleiben, Abstand herstellen. An der Leine geht das nicht: Er steckt fest, während der andere näher kommt.
Aus dieser Enge entsteht das Bellen und Ziehen. Der Auslöser ist bei den meisten Hunden Unsicherheit oder Frust – nicht der Wunsch, den anderen anzugreifen.
Warum es mit der Zeit schlimmer wird
Jede Begegnung, die eskaliert, ist eine Wiederholung. Und wir Menschen tun in dem Moment das Naheliegende: Leine straffen, anspannen, hektisch werden. Für den Hund bestätigt sich damit, dass ein anderer Hund Stress bedeutet.
Deshalb bringt es wenig, ihn durch die Situation zu ziehen und darauf zu hoffen, dass er sich daran gewöhnt. Er gewöhnt sich nicht, er übt.
Der erste Schritt: Abstand
Suchen Sie die Entfernung, in der Ihr Hund den anderen zwar sieht, aber noch ansprechbar ist. Alles, was Sie üben wollen, muss unterhalb dieser Schwelle stattfinden – darüber lernt Ihr Hund nichts.
Bis das Verhalten steht, ist Ausweichen ausdrücklich erlaubt: Straßenseite wechseln, Route ändern, hinter ein Auto treten. Das ist kein Aufgeben, sondern verhindert Rückschläge.
Wenn Ihr Hund tatsächlich zubeißt oder sich das Verhalten plötzlich verändert hat, lassen Sie ihn zuerst tierärztlich anschauen. Schmerzen sind eine häufige und oft übersehene Ursache.
Sie wollen das nicht allein angehen?
Genau dieses Thema bearbeite ich im Hundebegegnungen in den Bezirken Gmünd, Waidhofen und Zwettl – dort, wo es bei Ihnen auftritt.