Hund springt Menschen an

Anspringen ist keine Frechheit, sondern eine Begrüßung, die zu gut funktioniert hat.

Warum es sich hartnäckig hält

Ihr Hund springt hoch, und was passiert? Er wird angeschaut, angesprochen, weggeschoben – lauter Aufmerksamkeit. Für einen aufgeregten Hund ist selbst das Wegschieben eine Reaktion und damit eine Belohnung.

Dazu kommt, dass viele Menschen es beim ersten Mal noch nett finden. Damit lernt der Hund: Es kommt darauf an, wen ich anspringe – und probiert es weiter.

Ein Alternativverhalten aufbauen

Ein Hund kann nicht „nichts" tun. Wenn Anspringen wegfallen soll, braucht er etwas anderes für den gleichen Moment: sitzen bleiben, auf seinen Platz gehen, vier Pfoten am Boden lassen.

Dieses Verhalten wird zuerst in Ruhe geübt, ohne Besuch, und erst dann in die echte Begrüßungssituation gebracht. Wer damit an der Haustür anfängt, während drei Gäste hereinkommen, hat sich zu viel vorgenommen.

Alle im Haushalt gleich

Solange eine Person das Anspringen weiterhin nett findet, bleibt es für den Hund eine Möglichkeit. Absprache im Haushalt ist bei diesem Thema wichtiger als jede Übung.

Und für Besuch: Es ist völlig in Ordnung, den Hund die ersten Sekunden an der Leine zu haben oder hinter einer Tür zu lassen, bis die Begrüßung vorbei ist.

Sie wollen das nicht allein angehen?

Genau dieses Thema bearbeite ich im Alltagstraining in den Bezirken Gmünd, Waidhofen und Zwettl – dort, wo es bei Ihnen auftritt.

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