Junghund in der Pubertät
Was in dieser Zeit passiert
Im Kopf Ihres Hundes wird gerade umgebaut. Er wird selbstständiger, testet Grenzen, entdeckt die Welt jenseits von Ihnen und reagiert empfindlicher auf Reize als noch vor ein paar Monaten.
Dass Signale, die längst saßen, plötzlich nicht mehr abrufbar sind, gehört dazu. Es ist kein Rückschritt und kein Zeichen dafür, dass Sie etwas falsch gemacht haben.
Was jetzt hilft
Anforderungen kurzzeitig zurücknehmen und dorthin gehen, wo Ihr Hund noch mitarbeiten kann. Es bringt nichts, ausgerechnet jetzt schwierigere Situationen zu suchen.
Absichern, was gefährlich werden kann: In dieser Phase ist die Schleppleine ein guter Freund, weil der Rückruf oft als Erstes leidet.
Und dranbleiben. Wer jetzt aufgibt, bekommt einen erwachsenen Hund, bei dem all das erst recht nicht sitzt.
Was Sie besser lassen
Härter werden. Der Gedanke „jetzt muss ich mich durchsetzen" liegt nahe und schadet: Ein Junghund, der ohnehin verunsichert ist, wird durch Druck nicht zuverlässiger, sondern vorsichtiger.
Ebenso wenig hilft es, alles laufen zu lassen und auf das Erwachsenwerden zu hoffen. Die Gewohnheiten dieser Monate bleiben.
Sie wollen das nicht allein angehen?
Genau dieses Thema bearbeite ich im Alltagstraining in den Bezirken Gmünd, Waidhofen und Zwettl – dort, wo es bei Ihnen auftritt.