Welpe kommt nicht zur Ruhe
Der häufigste Irrtum
Wenn ein Welpe abends aufdreht, wirkt das wie überschüssige Energie – also wird noch eine Runde gegangen, noch etwas gespielt. Meistens ist genau das Gegenteil richtig.
Welpen brauchen sehr viel Schlaf, deutlich mehr als erwachsene Hunde. Fehlt der, werden sie nicht müde, sondern hektisch: Sie zwicken mehr, hören schlechter und finden von selbst nicht mehr in die Ruhe.
Ruhe ist eine Übung
Nichtstun muss man einem Welpen genauso beibringen wie alles andere. Ein fester Platz, an dem nichts passiert, hilft dabei: keine Spiele, kein Streicheln, keine Aufmerksamkeit – der Platz ist zum Schlafen da.
Nach jeder Aktivität kommt eine Pause, bevor die nächste beginnt. Anfangs müssen Sie diese Pausen aktiv herstellen, weil Ihr Welpe es allein nicht schafft.
Und wenn es trotzdem nicht besser wird
Dann lohnt ein Blick auf den ganzen Tag: Wie viele Reize kommen zusammen? Besuch, Autofahrten, Hundekontakte, der Ort, Kinder. Vieles davon ist gut gemeint und in Summe zu viel.
Wenn ein Welpe über Wochen kaum zur Ruhe kommt, obwohl der Tagesablauf passt, gehört das tierärztlich abgeklärt. Auch Schmerzen können sich als Unruhe zeigen.
Sie wollen das nicht allein angehen?
Genau dieses Thema bearbeite ich im Welpentraining in den Bezirken Gmünd, Waidhofen und Zwettl – dort, wo es bei Ihnen auftritt.